Atex übernimmt Mediensparte von Unisys: Interview mit Don Oldham, CEO, DTI
zeitungstechnik: Das Systemangebot für Verlagsunternehmen schrumpft; sehen Sie dies als positive/negative Entwicklung für die Branche und warum?
Don Oldham: Für die Kunden (Verlage) ist es fast immer besser, eine größere Auswahl zu haben. Doch es ist ziemlich klar, dass diese Branche eine so große Auswahl, wie sie zurzeit besteht, nicht mehr tragen kann. Diese Übernahme macht dies erneut deutlich.
zt: Welche Bedeutung hat es für Sie als konkurrierendes Unternehmen, wenn zwei der größten Systemanbieter sich zusammentun?
D. Oldham: Für uns bedeutet es einen Konkurrenten weniger. Interessant ist aber, dass Sie die beiden Systemlieferanten als zwei der größten Anbieter bezeichnen. Betrachtet man nur die Zeitungssparte von Unisys, ist DTI größer. Eine andere Frage ist, ob aus der Zusammenlegung von zwei Systemanbietern mit rückläufiger Geschäftsentwicklung ein profitabler und erfolgreicher Anbieter wird?
zt: Wenn die Zeitungen die Preise der Systemanbieter ständig nach unten treiben, wie kann ein Systemanbieter dann profitabel und wachstumsfähig bleiben?
D. Oldham: DTI ist die ganze Zeit über profitabel und wachstumsfähig geblieben, es ist also möglich. Das Geheimnis bestand darin, stark integrierte Systeme an Stelle von unterschiedlichsten Einzellösungen bereit zu stellen. Das nächste Geheimnis besteht darin, das Web-
Da Atex bereits durch vergangene Akquisitionen über eine bedeutende Anzahl von Redaktions-
Don Oldham
CEO
Digital Technology International
Springville, Utah, USA
Page first published: 28.11.2006



