Systems
Decision-makers' guid ...
Business Report 2008
Future Press
Extreme Study Tour
Hyper Local
User groups
drupa 2008 report
Russia
Publishing Green
Mobile workflows
Search engines
Citizen journalism
Human resources
Newspaper formats
Newspaper design
Quality
Simply advertising
CRM
New markets
RFID in newspapers
Scenarios
Web 2.0
Newsroom reorganisation
New Media
Workflow
India Hotbed
Mailroom
Branding
Automation
Wire services
Ink on paper
Ifra - Where publishing lives
Послать статью по почте Распечатать статью Увеличить шрифт Уменьшить шрифт

Michaela Frisch, Océ

Michaela Frisch
International Market Segment Manager Graphic Arts Industry
Océ

Not yet available in English.

IFRA: Warum hat sich Océ entschieden, in diesem Jahr keine Digitaldruckmaschine auf der IFRA Expo zu präsentieren?

Michaela Frisch:
Es gibt mehrere Gründe, die ausschlaggebenden sind:
Drupa: Océ hat auf der diesjährigen Drupa alle Lösungen für den Zeitungsdruck bereits präsentiert. Ein IFRA Expo-Auftritt inkl. Ausstellung von Maschinen erfordert ein hohes, zusätzliches Budget und bedeutet einen sehr hohen Arbeitsaufwand
Distripress: Dieses Jahr findet die Distripress gleichzeitig mit der IFRA Expo statt. Die Distripress ist für Océ ebenfalls sehr wichtig.

IFRA: Welche Mittel- bis langfristigen Perspektiven sehen Sie heute für den Digitaldruck im Zeitungsmarkt?

M. Frisch: Mittelfristig sehe ich den dezentralen Druck von Zeitungen im Ausland aber auch vor allem im Inland als große Perspektive. Ebenfalls eine große Perspektive, die Produktion von unterschiedlichen Zeitungsprodukten in kleineren Auflagen bei Offset-Vertragsdruckerein.

Langfristig sehe ich Modelle wie Hyper-local, Micro-zoning (Mikromarketing) und vor allem die Individualisierung als große Perspektive für den Digitaldruck in Verbindung mit dem inländischen, dezentralen Druck.

IFRA: Hat der Digitaldruck eine Chance, sich gegen elektronsiche Medien durchzusetzen, die ja heute fast überall verfügbar und auch personalisierbar sind?

M. Frisch: Meiner Meinung nach ja. Auch wenn elektronische Medien stark an Bedeutung gewinnen und für die Strategie von Zeitungsverlagen unverzichtbar sind, wird es immer einen Teil geben, der als Druckprodukt in den Umlauf geht, nur in stark abgeänderter Form. Zeitungen werden zukünftig für viele verschiedene Zielgruppen angepasst sein, sich stark verändern in Sachen Design, Layout und Länge/Qualität von Artikeln. Z.B. unter der Woche Light-Versionen in kleinen, kompakten Formaten, am Wochenende groß mit viel Hintergrundberichterstattung. Wie auch immer, die Auflagen pro Titel werden sehr stark sinken und damit kann der Digitaldruck seine Stärken ausspielen mit zusätzlichen Vorteilen wie Individualisierung und Interaktion mit Lesern.

Hierzu hat die IFRA erst vor kurzem (Anm. d. Red.: Where NEWS? Report 7) einen sehr schönen Bericht herausgegeben mit dem Titel "Die Zukunft der Zeitungsdrucktechnik".

In diesem Bericht kommen die Experten zu der Ansicht, dass der Digitaldruck mittelfristig eine Rolle spielen wird und langfristig, in ca. 15 Jahren, einen wesentlichen Bestandteil der Zeitungsproduktion darstellen wird.

Page first published: 22.09.2008

Try IFRA Magazine ePaper today!IFRA Directories 2009